Tipps zur Auswahl einer Recruiting-Software
Denken Sie darüber nach, Ihren Rekrutierungsprozess anders zu gestalten? Und möchten Sie dies mit Hilfe einer (neuen) Rekrutierungssoftware tun? Dann lesen Sie unbedingt diesen Blog! Wir führen Sie in die Welt der Rekrutierungssoftware ein und erklären Ihnen, was Sie bei der Auswahl beachten sollten. Außerdem zeigen wir Ihnen, dass es dabei um viel mehr gehen kann als beispielsweise um die Verwaltung von Bewerbungen. Haben Sie schon einmal von Total Talent Acquisition (TTA) gehört?
Überlegen Sie, warum Sie mit einer Recruiting-Software arbeiten möchten.
Jemand in der Organisation ruft: „Lasst uns mal einen Blick auf Rekrutierungssoftware werfen. Ich sehe sie so oft auf dem Markt und wir dürfen nicht zurückbleiben.“ Schön und gut …, aber nicht wirklich ein Ausgangspunkt, um sich für eine Rekrutierungssoftware zu entscheiden. Denn warum möchten Sie mit Rekrutierungssoftware arbeiten? Welches Problem glauben Sie damit lösen zu können? Das ist wichtig, um zunächst zu untersuchen.
Ein Beispiel: Haben Sie immer wieder Probleme, den richtigen Kandidaten zu finden, und/oder haben Sie es mit seltenen Profilen zu tun, die schwer zu rekrutieren sind? Dann könnte das ein Grund sein, sich für eine Rekrutierungssoftware zu entscheiden. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten als Personalvermittler für ein Unternehmen und erhalten den Auftrag, nach einem bestimmten Profil zu suchen. Nehmen wir an, es handelt sich um einen Projektmanager im Bereich Engineering. Dann kann es hilfreich sein, wenn Sie sehen können, wie lange es durchschnittlich dauert, bis Sie ein solches Profil gefunden haben. Dauert dies länger als sechs Monate und beginnt das Projekt bereits in drei Monaten? Dann wissen Sie, dass Sie am besten einen Interim-Kandidaten einstellen, der sofort anfangen kann. Parallel dazu können Sie die Festanstellung vorbereiten. Diese Entscheidung können Sie nun gegenüber Ihrer Geschäftsleitung leicht begründen. Hier sprechen Sie von einem Ansatz, der den gesamten Markt der Kandidaten umfasst, und wieder von TTA! Das war also ein erster Vorgeschmack auf das Thema TTA!
Erstellen Sie eine Übersicht mit „Must-haves” und „Nice-to-haves”.
Wenn Sie wissen, warum Sie Recruitment-Software einsetzen möchten, wissen Sie auch, welches Problem sie löst und welche Funktionen sie daher unbedingt enthalten muss. Erstellen Sie dann eine Liste mit „Must-haves“: Was muss die Software auf jeden Fall können? Und „Nice-to-haves“: Was können Sie aufschieben oder trägt nicht unbedingt zur Lösung des oben genannten Problems bei? Wenn Sie beispielsweise mit einem HR-Paket arbeiten, ist es wichtig, dass das System damit verbunden werden kann, also ein „Must-have”.
Wenn Ihr Unternehmen größer und komplexer ist, können Sie möglicherweise mit einer RFI (Request for Information) arbeiten. Diese wird in der Anfangsphase eines Beschaffungsprozesses verwendet, um potenzielle Lieferanten aufzufordern, Informationen über ihre Produkte, Dienstleistungen oder Möglichkeiten bereitzustellen. Darin sind unter anderem die Funktionen des Systems und die Kosten aufgeführt.
Schauen Sie sich also zuerst an, was Ihr Unternehmen benötigt, und suchen Sie sich dann eine passende Recruiting-Software aus. So haben Sie den richtigen Ausgangspunkt. Schließlich gehen Sie von den Bedürfnissen Ihres Unternehmens aus. Das sorgt für Übersichtlichkeit und Effektivität. Jetzt haben Sie einen klaren Überblick und können bereits Software auswählen. Prima!
Eine Übersicht der Lieferanten
Jetzt können Sie wirklich damit beginnen, eine Liste von Softwareanbietern zu erstellen. Es gibt Tausende davon! Viele gute, größere und kleinere Anbieter. Ein sehr vielfältiger Markt, der für jeden etwas zu bieten hat. Das macht die Sache nicht einfacher. Glücklicherweise wissen Sie genau, was Sie wollen, und können anhand Ihrer „Must-haves“ und Anbieter eine Auswahl treffen.
Halte es einfach
Sind Sie mit einem größeren Projekt beschäftigt, hat Ihre Organisation eine komplexe Struktur und arbeiten Sie mit vielen verschiedenen Systemen? Haben Sie selbst wenig Erfahrung mit der Auswahl von Recruiting-Software und der Erstellung einer RFI? Oder tendieren Sie nach dem Lesen dieses Blogs eher zu einem TTA-Ansatz? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie selbst schnell den Überblick verlieren. Es ist ratsam, einen Spezialisten zu beauftragen, einen Experten, der sich mit verschiedenen Softwareprogrammen auskennt, um Sie beraten und durch den Prozess begleiten zu können. Ein Experte hat dieses Spiel schon oft gespielt und weiß wie kein anderer, welche Tools es gibt und worauf Sie achten müssen.
Fazit
Recruitment-Software oder TTA-Tooling lösen viele Probleme, aber Sie sollten sich darüber im Klaren sein, welche Probleme sie für Sie lösen und welche Vorteile sie Ihnen bringen. Neben den oben genannten Punkten gibt es noch viel mehr, was Sie tun können. Zum Beispiel sollten Sie sich genau mit der DSGVO und den Kosten und Vorteilen befassen. Es hängt auch alles von Ihrer Situation ab: der Größe, der Art und der Komplexität Ihres Unternehmens. Möchten Sie sich unverbindlich mit einem unserer Berater darüber austauschen? Dann laden wir Sie herzlich zu einer Tasse Kaffee ein.
Noch ein Wort zu Total Talent
TTA steht für Total Talent Acquisition. Sie haben bestimmt schon einmal davon gehört. Aber was bedeutet das eigentlich? TTA bedeutet im Grunde genommen alles, was Sie tun, um den Zustrom in Ihr Unternehmen zu erhöhen und/oder qualitativ zu verbessern. Frei übersetzt bedeutet es also, alle auf dem Markt verfügbaren Talente zu gewinnen, unabhängig von ihrer Vertragsform.
TTA umfasst eine Reihe verschiedener Aktivitäten wie die Anwerbung von Kandidaten (Rekrutierung), die Auswahl von Kandidaten (z. B. Screening auf der Grundlage von Fähigkeiten), aber auch die Einarbeitung von Kandidaten und das Vertragsmanagement. TTA geht über eine Rekrutierungssoftware hinaus und ist viel umfassender.
TTA bietet eine Reihe von Vorteilen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz bei der Personalbeschaffung haben Sie als Unternehmen eine größere Chance, den richtigen Kandidaten einzustellen. Das bedeutet weniger Zeitaufwand für die Personalbeschaffung, geringere Kosten und oft eine viel bessere Kandidatenerfahrung!
Möchten Sie als Arbeitgeber oder Vermittler mit Ihrem Total Talent-Ansatz vorankommen? Dann merken Sie sich unbedingt den 9. Februar in Ihrem Kalender vor! An diesem Tag findet nämlich bereits die 13. Webinar-Woche von Werf& und ZiPconomy statt, und Claudia Mascuñan informiert Sie über das erste Total Talent Tool der Niederlande: Olli!